Kürbis: Ölkürbis

Den Ölkürbis aus der Steiermark kann man jung auch essen. Wir verkaufen diesen jedoch ausgereiften Ziel ist dann nicht die Verwertung des Fruchtfleischs, sondern die der Kürbiskerne. Eigentlich hätte es dieser Kürbis gerne etwas wärmer. Wir müssen ihn im Gewächshaus vorziehen, damit er im Frühjahr artig wächst. Die Kerne schmeckender durchaus. Man sieht wie viel Arbeit das ist und schätzt im Supermarkt gekaufte „Saaten“ (Sesamöl, Sonnenblumenkerne, Nüsse und co) dann wieder viel mehr.- Oder?

„From leaf to root“

Diese Bewegung wird immer größer und läuft parallel zu der Überzeugung „from nose to tail“. Bei letzterer ging es darum, das Tier, was man isst auch tatsächlich komplett zu verwerten und nicht bei Schinken, Filet und Kotelett aufzuhören. – Ein wirklich lohnender Denkansatz, wie ich finde.

Auch bei pflanzlicher Kost wird dieser Gedankengang von immer mehr Menschen verfolgt. – Mir gefällt daran der Respekt vor unserer Nahrung genauso wie die kulinarischen Entdeckungen, die man so machen kann. – Feines Erbsengrün im Salat mag ich zum Beispiel super gerne. Blütenblätter werden bei uns schon vergleichbar genutzt.- Gut. Ein bisschen auskennen sollte man sich schon.- Aber ist nicht genau das unser Problem auch im Supermarkt? Dass wir kaufen und essen ohne die wilden Zusatzstoffe überhaupt einordnen zu können?

Wer hierzu tolle Ideen und Erfahrungen hat, kann uns gerne dazu schreiben. Ich finde Erfahrungsaustausch kann nie schaden!

Kürbis: Butternut

Die Gruppe der Butternutkürbisse hat sich in unserer Küche besonders breit gemacht. Sie sind leicht zu schälen, haben einen geringen Kernanteil und sind geschmacklich und von der Konsistenz her top.

Unser Lieblingsgericht ist die Kürbispasta:

1.) Eine Hand voll Nussmischung mit etwas Honig anrösten, danach erst einmal an die Seite stellen.

2.) Zwiebeln und Kürbisspalten andünsten bis sie leicht Farbe bekommen.

3.) Nüsse hinzugeben, getrocknete Tomaten klein schneiden und ebenfalls dazu.

4.) Sahne zufügen, mit Pfeffer, Salz und Feldwürze abschmecken, zu Pasta servieren.

Auch der „Lange von Nizza“ gehört in diese Gruppe. Aufgrund der Länge lassen sich hier besonders gut Gemüsemedaillons zum Anbraten herstellen. Diese sind mit Käse überbacken wirklich lecker.

Kürbis: Spaghettikürbis


Wie ich ihn liebe:

1.) Spaghettikürbis halb durchschneiden und im Ofen garen oder dämpfen.

2.) Zwiebeln klein schneiden und dünsten.

3.) Die garen Kürbishälften aus dem Ofen/ dem Dampfgarer nehmen, mit einer Gabel das Fruchtfleisch (sieht dann aus wir Spaghetti- daher der Name) auskratzen, mit in die Pfanne geben und leicht anbräunen.

4.) Rohe oder getrocknete Tomaten hinzugeben, durchmischen mit Salz, Pfeffer und Feldwürze abschmecken.

5.) Vor dem Servieren frische Rauke untermengen.- Schön bunt und sehr lecker. Wir essen gerne Basmatireis dazu, aber auch Wildreis kann ich mit dazu sehr gut vorstellen.

Kürbis: Muskatkürbisse

Wir bauen verschiedene Sorten von Muskatkürbissen an, die sich vor allem in der Größe unterscheiden. Ich liebe diese Gruppe vor allem in der Suppe:

1.) Kürbis schälen und klein schneiden

2.) Kürbisstückchen kochen (Ich gebe erst immer nur wenig Wasser zu und ergänze dann, bis die Konsistenz passend ist.)

3.) die gekochten Stückchen pürieren

4.) mit Salz und Pfeffer abschmecken, Sahne hinzugeben und servieren

Kürbis: Blue Hubbard

Tätä: Mein Lieblingskürbis! Warum? Ich mag den alten Schrumpelkopf vom Ansehen. Außerdem gefällt mir, dass man ihn zum „Schlachten“ am besten mit Schmackes auf den Boden donnert!

Wird scheinbar seit ca. 1900 in den USA kultiviert und ist dort beliebte Zutat der „thanksgiving-Pie“. Wir lieben die kräftige Suppe (sowohl im Geschmack als auch von der Farbe her) ganz besonders.