Warum Taschen?

Auf dem Blumenfeld verkauften wir irgendwann auch Gemüse zum selber ernten. Hierzu stellten wir den Kunden einfache Gemüseplastiktüten von der Rolle zur Verfügung. Mit wachsendem Bewusstsein für Umwelt und Müllproblematik, wollten wir von den Plastiktüten weg, aber wie sollten die Kunden ihre Gemüse nach Hause bekommen? Konnte man gänzlich auf selbst mitgebrachte Gefäße setzen?- Irgendwoher kam dann die Idee, es mit selbst genähten Taschen aus Resten und Recyceltem zu versuchen…

Die ersten fünf Kästen im Stofflager wurden schon in Taschen umgesetzt. Ich gehe farbweise vor und schaue einfach bei jedem Stoffstück, was ich mir daraus vorstellen kann. Neben dem Modell „Jutetasche“, nähe ich Spüllappen (Frottee und ein nettes Baumwollstöffchen fürs Muster), Spülschwämme (Kartoffelsack und Frottee- Plastikschwamm ade- das klappt sooo gut), „Wattepads“ (aus den kleinsten Resten von Frottee und Baumwolle) und Gemüsetaschen (aus leichten Gardinenstoffen, sodass diese möglichst kein Gewicht mit auf die Supermarktwage bringen).

Mein Nähplatz ist immer bereit, sodass ich auch fünf Minuten gut dort nutzen kann. Ich belasse das Garn in den Maschinen, da eine genaue Farbpassung für Zero-Waste-Produkte meines Erachtens nicht notwendig ist. – Schließlich sollen ja auch Garnreste Verwendung finden. Die Overlock Maschine rechts nutze ich für alles, was geht.- Sie hat mein Leben kolossal erleichtert. Mit der Maschine links werden dann die Griffe an die Taschen genäht. In der Mitte oben ist der Resteberg aus den Schnipseln der Overlockmaschine.- Dieser wird später zu Flickenteppichen umgearbeitet, dazu ein anderes Mal mehr.

Die Stoffstücke werden aneinander genäht, bis sie eine brauchbare Größe haben. Zwischendurch wird immer wieder gebügelt. (Danke, allerliebstes Töchterchen.)

Gerade ist „blau“ dran. Da ich aber auch eine pinke Garnrolle in der Overlock habe, nutze ich auch kalte Rottöne dazu (Pink, rosa, lila…). Eingearbeitet wird alles, was da ist. Charakter hat Vorrang vor geraden Linien…

Ich ging mit nur noch 20 vorhandenen Taschen in den Winter. Da heißt es flott weiter produzieren, denn schätzungsweise verkaufen wir pro Jahr mehr als 150 Taschen.- Und bei schönem Wetter bin auch ich lieber draußen, als an der Nähmaschine…

Kürbis: Ölkürbis

Den Ölkürbis aus der Steiermark kann man jung auch essen. Wir verkaufen diesen jedoch ausgereiften Ziel ist dann nicht die Verwertung des Fruchtfleischs, sondern die der Kürbiskerne. Eigentlich hätte es dieser Kürbis gerne etwas wärmer. Wir müssen ihn im Gewächshaus vorziehen, damit er im Frühjahr artig wächst. Die Kerne schmeckender durchaus. Man sieht wie viel Arbeit das ist und schätzt im Supermarkt gekaufte „Saaten“ (Sesamöl, Sonnenblumenkerne, Nüsse und co) dann wieder viel mehr.- Oder?

Kürbis: Muskatkürbisse

Wir bauen verschiedene Sorten von Muskatkürbissen an, die sich vor allem in der Größe unterscheiden. Ich liebe diese Gruppe vor allem in der Suppe:

1.) Kürbis schälen und klein schneiden

2.) Kürbisstückchen kochen (Ich gebe erst immer nur wenig Wasser zu und ergänze dann, bis die Konsistenz passend ist.)

3.) die gekochten Stückchen pürieren

4.) mit Salz und Pfeffer abschmecken, Sahne hinzugeben und servieren

Safranernte bei meinem Bruder

Mein Bruder ist im Fernsehen. Ich bin ganz stolz:

Jetzt brauchen wir nur noch die Millionen, die bei ihm im Internet bestellen wollen…

Dazu hier der Link zu seiner Internetseite: http://www.saxen-safran.de/

Das Apfelgelee macht er übrigens zum Teil mit unserem handgemöllerten Apfelsaft. – Ran an den Shop!

Apfelernte

Noch immer dauert die Apfelernte an. Während die kleinen Spindelbäumchen schon im Sommer unsere Kundschaft beglückt haben, sind von den großen Bäumen erst jetzt einige reif. Am Wochenende ernten wir die Graurenette, an der wir nie Freude hatten, bis wir angefangen haben unseren Apfelsaft selbst zu machen. – Mann, Mann, Mann, ist das ein toller Saftapfel!

Was nicht direkt verzehrt wird, oder in den Saft kommt, wandert in die Lagerung- oben Jona Gold (dieses Jahr in hervorragender Qualität- danke Sommer!) – unten Gloster (in wunderschönem Rot und ultralecker):

Nataschas Handy 019 Nataschas Handy 018