Herbst im Garten….

Erst ist noch alles im Erntemodus, aber dann wird es allmählich immer kälter und meine Begeisterung für Erntearbeiten reißt irgendwann schlagartig ab. Dann geht es in die alte Küche…

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Die Raupe des Weidenschwärmers saß auf einem Weidenröschen.

Die Saison im Schwimmteich haben wir dank der Neoprenanzüge recht lange ausgedehnt, obwohl ich ein echter ostwestfälischer Frosteköddel bin.

 

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In diesem Jahr gab es massenhaft Gurken, reichlich Tomaten und erstmalig auch schöne Paprika und einige Auberginen aus dem Gewächshaus.

Sardinien im Herbst

Der Nordosten Sardiniens ist echt eine Reise wert. – Wenn man es nicht so heiß mag, ist der Herbst dafür eine tolle Reisezeit. Besonders beeindruckend war das Spiel des Lichtes.

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Neben den tollen Felsformationen im ganzen Land (naja, wir können nur den Norden beurteilen) gibt es auch spannende archäologische Ausgrabungsstätten. – Aus einer Zeit, wo hier noch nicht wirklich viel los war….

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Wir haben nicht nur einen Vogel…

Nicht nur auf der Weide lebt bei uns Federvieh. Auch im Haus beherbergen wir ein paar Schreihälse:

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Mogli (rechts) und Archie (links) sind beides Amazonen und Abgabetiere. Die Vergesellschaftung der beiden lief extrem unproblematisch. Sie sind arttpisch eigenwillig und gute Sprecher und Sänger. Wenn Archie (der zuvor offensichtlich mal bei einer älteren Dame gelebt hat) mit sammetweicher Stimme sein „Hallo“ haucht, wird so mancher Besucher schwach. Seinen neu eingerichteten Käfig kommentierte er mit „Oh, schön!“. Den nervigen Telefonklingelton der Vorbesitzer bringt er ein, wenn es nun bei uns klingelt. Das ist sehr hilfreich, da er deutlich lauter ist als unser Gerät.

Mogli ist erst ein paar Wochen bei uns. – Wir sind noch dabei uns kennen zu lernen. Er ist sehr freundlich (kein Wunder, seine Vorbesitzer waren das auch), hat seinen Partnervogel durch Tod im Frühjahr verloren und unseren trägen Archie gleich als neuen Partner akzeptiert. Man macht sich gegenseitig die Schnäbel sauber und wenn man sich unbeobachtet fühlt, wird auch gegenseitig der Kopf gekrault….

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Der Dicke hier ist Joshie, ein Gelbbrustara. Auch er ist als Abgabetier zu uns gekommen. Joshie ist eine völlig zahme Handaufzucht. Er kuschelt, lässt sich auf dem Bauch streicheln und quatscht Blödsinn. Seit 1 Woche hat auch Joshie eine Partnerin. Sie steht noch in einem anderen Käfig, damit sich beide in Ruhe kennen lernen können. Ein Foto gibt es etwas später, in der Hoffnung sie dann mit mehr Federn präsentieren zu können. (Wer will schin nackt ins Netz?)

Da Coco ihren Namen sagen kann, wird sie ihn behalten. Ansonsten präsentiert sie sich als extrem verfressen und futterneidisch, was aber sicherlich daran liegt, dass sie entweder zu wenig, oder nur unregelmäßig Futter bekommen hat. Wir päppeln sie noch ein wenig. Ansonsten scheint sie sehr lieb und zärtlich zu sein. Fingernuckeln macht ihr bereits jetzt große Freude….

Der Winter naht

Heute morgen waren die Dächer weiß. Beim Frühstück schneite es sogar. Mal fielen große Flocken, mal graupelte es, dann waren es Regentropfen. Bis zum Mittag kamen mindestens 6 Kranichzüge durch. Einmal auch Gänse.- Sie flogen direkt in die Schneewolken, mehrfach konnten wir sehen, wie sich Formationen auflösten und ein großes Gewirre von den Wolken verschluckt wurde. – Wir haben sie nicht beneidet!

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Der Nachmittag bot dann wieder herbstliches Licht! Wir haben die Farben genossen. Die herbstlichen Arbeiten sind weitgehend abgeschlossen, der Weizen steht trotz widrigen Starts gut, der Sanddorn wartet auf seine Frosternte- vorausgesetzt, die Vögel lassen uns etwas übrig- die Schlehen haben sie jedenfalls schon komplett abgeerntet. Noch einmal konnten wir (zugegeben echt kalte) Himbeeren naschen und uns freuen, wie gut das Erntejahr doch gelaufen ist. Die Dahlien haben sich so üppig vermehrt, dass wir einige Knollen in diesem Jahr einfach unterpflügen. Diese Masse werden unsere Blumenfeldkunden nicht mehr schneiden können.

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Kräftiger Sturmschaden aus dem Sommer. - Wir aber haben uns über die Spende schöner Äste gefreut.
Kräftiger Sturmschaden aus dem Sommer. – Wir aber haben uns über die Spende schöner Äste gefreut.

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Stremellachs

Heute haben wir uns zum Mittag einen nordischen Gaumenschmaus gegönnt: Stremellachs mit Bratkartoffeln

Und da die Stimmung gerade auf Genuss pur stand, haben wir da richtig was von gemacht.

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Ihr seht die Stücke geräucherten Lachs. Dazu hat jeder eine halbe Paprika fein aufgeschnitten, ein paar Feldsalatblätter, zwei filettierte Orangenstückchen und eine flotte Deko aus grob gemahlenem Pfeffer und Balsamicosoße bekommen. Die Teller standen schon hübsch dekoriert, dann kamen am Tisch noch die Bratkartoffeln mit Rosmarin dazu. Mann, Mann, Mann…. war das lecker!

Die Rezeptidee haben wir übrigens aus dem alten Inselhaus auf Spiekeroog. Wenn ihr da noch nicht gewesen seid, wird es Zeit. Zwei super nette Kerle machen da die unaufgeregte Küche. Auch das Haus ist sehenswert, es hat ein Schwimmdach…- Schön, wenn man sich mit einem Gericht die Urlaubserinnerung immer mal wieder ins Haus holen kann…

Da wir schon auf so hohem Niveau unterwegs waren, gab es zur Feier des Tages auch Nachtisch: Warme Zimtbirnen auf Vanilleeis… – Schluck!

 

 

Apfelsaftaktion

Wir haben Apfelsaft aus unseren eigenen Äpfeln gemacht.

Vor dem Zerkleinern schneiden wir die Äpfel durch, damit diese besser von der Mühle gepackt werden können.
Vor dem Zerkleinern schneiden wir die Äpfel durch, damit diese besser von der Mühle gepackt werden können.
Dann haben wir die halben Äpfel mit der Handmühle zerkleinert.
Dann haben wir die halben Äpfel mit der Handmühle zerkleinert.
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Oben Hälften rein- unten Häcksel raus.
Anschließend haben wir mit unserer "Wagenheberpresse" ordentlich Druck auf das Häckselgut ausgeübt.
Anschließend haben wir mit unserer „Wagenheberpresse“ ordentlich Druck auf das Häckselgut ausgeübt.
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Ganz unten strömt anschließend das flüssige Gold.
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Den Trester bekommen die Schafe.
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In der Küche geht es weiter: Pasteurisieren und in Plastksäcke abfüllen.

Nun haben wir mehr, als wir trinken können….

Kaminanzünder für’n Papa gebastelt

Haben nach dem Durchblättern des Weihnachtshefts der Landlust losgelegt und Kaminanzünder gebastelt:

Sieht so gebündelt doch echt nett aus!
Sieht so gebündelt doch echt nett aus!

So sah die Rohware aus:

Der Deckel eines Schuhkartons wurde mit etwas Heu belegt.

 

Der Deckel eines Schuhkartons wurde mit etwas Heu belegt.

Tannenzapfen und Bündel aus Ästen wurden aufgesucht.
Tannenzapfen und Bündel aus Ästen wurden aufgesucht

 

 

 

 

 

 

Verschiedene Samenstände wurden im Garten abgeschnitten und gebündelt. (Hier: Blutweiderich und Miscanthus)
Verschiedene Samenstände wurden im Garten abgeschnitten und gebündelt. (Hier: Blutweiderich und Miscanthus)

 

 

 

 

 

Im Wasserbad haben wir Wachs erhitzt und unsere vorbereiteten Bündel hinein getunkt.

Erst wurden die Kerzenreste mit riher Gewalt klein geschnitten.
Erst wurden die Kerzenreste mit roher Gewalt klein geschnitten.

 

Dann wurde das Wachs Ewigkeiten im Wasserbad erhitzt.
Dann wurde das Wachs Ewigkeiten im Wasserbad erhitzt.

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Tunken konnte man übrigens schon während des Erhitzens, sodass die Wartezeit nicht allzulange wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch einen alten Trockenblumenstrauß haben wir während der Schmelze in kleine Sträußchen aufgeteilt, die wir mit einem alten Kerzenstummel zusammen gebunden haben.- Das wird wohl auch gut brennen!

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Zu guter Letzt war dann die gesamte Wachsmenge geschmolzen und konnte in das vorbereitete Heubett gegossen werden:

Nach dem Erstarren wurden mit dem Pizzaschneider kleine Rechtecke ausgeschnitten.
Nach dem Erstarren wurden mit dem Pizzaschneider kleine Rechtecke ausgeschnitten.

Die getrockneten Hortensienblüten waren zu groß, um sie in die Metallose zu tunken. Das wurde jetzt im Heubett nachgeholt.

Die getrockenten Hortensienblüten gefallen mir besonders gut.
Die getrockenten Hortensienblüten gefallen mir besonders gut.

 

unsere Hunde

Zu einem Bauernhof gehören Hunde. Na klar!

Unser erster Hund war Jill. Eine sensationell tolle Bordercollie- Hündin. Sie war sensationell gelassen mit Kindern und anderen Menschen, toll an den Schafen und überhaupt ein hervorragender Anfängerhund. – Der Züchter war ein guter Bekannter von uns, er hat Jill an den Schafen ausgebildet. Einziges Manko: Beim Fegen wurde die Gute verrückt! Im Alter von 11 Jahren bekam sie Diabetes und später Krebs, sodass sie zum Schluss sehr krank war und schließlich eingeschläfert werden musste.

Wie heißt es so schön? – Der erste Hund bleibt immer unerreicht!

Der nächste Hund – als Zweithund- war unsere Jule. Ihr Vater war ein hochrangiger schottischer Würdenträger (mehrmals Champion bei den einschlägigen Weltmeisterschaften), Mutter unsere Jill. Sie hatte dann zwar auch noch mehr Sheepsense als ihre Mutter, zeigte aber ebenfalls noch deutlicher die Aufgedrehtheit mancher Bordercollies. Jule ist nicht alt geworden. Die Jagd hinter einer Katze her hat sie über den Zaun springen und direkt vor ein Auto laufen lassen. Der Fahrer hatte keine Chance auszuweichen. Die ruhigere Phase nach der Pubertät haben wir mit ihr nicht mehr erleben dürfen.- Schade, sie war ein liebenswertes Zappelchen- übrigens als Einzelkind geboren!

Nächster Nachkomme war dann Jasper. Jasper entwickelte während der Pubertät eine schwere Epilepsie. Seine Anfälle waren so gravierend, dass die einzige Methode diese zu beenden eine Narkose in der Tierklinik war.  Während eines Anfalls ertrank er im Frühsommer im 10 cm tiefen Wassser….

Jasper
Jasper

Erstmalig haben wir danach einen Hund aus dem Tierschutz gewählt. Bewusst nicht reinrassig. Milli hat sich extrem schnell bei uns eingefügt. Sie ist ein toller Hund, leider hat sie durchaus einige Päckchen mit sich zu tragen. Wir versuchen es mit Geduld und Konsequenz…

Millie sitzt am liebsten aufrecht.
Millie sitzt am liebsten aufrecht.

Eins ist aber klar: Ohne Hund geht es nicht!

 

 

Herbst im Elbsandsteingebirge

Nun ist es ja fast zu spät um diesen Ausflugstipp noch in die Tat umzusetzen.- Aber für das nächste Jahr solltet ihr das einplanen: Eine Herbstwanderung im Elbsandsteingebirge.

Flechtenfans kommen hier genauso auf ihre Kosten, wie Ornithologen (Wir haben mehrfach Wasseramseln gesehen.). Für Kinder wird durch die Felsbesteigungen für Abwechslung gesorgt. Fotografen haben geniale Aussichten und Sportler finden genug Möglichkeiten sich abzuarbeiten…

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